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Der runde Tisch - Unkonventionelle Lösungen für Scheidungsfälle
Einleitung ScheidungsmediatorInnen haben mit einer Skala von Problemen zwischen den (Ex)Partnern zu tun. Es geht oft über die Finanzen, den Umgang mit den Kindern und Feindschaften hin und her.
Warum „Der Runde Tisch?“ Aus der Systemtherapie wissen wir schon seit Jahrzehnten, dass es bei Familienproblemen wie bei (drohenden) Scheidungen wichtig ist, die Kinder zu sehen. Viele MediatorInnen meinen, dass man die Kinder ohne die Eltern sehen müsse, dann wären sie weniger Loyalitätsproblemen unterworfen. Die Wirklichkeit ist jedoch umgekehrt. Das getrennt sehen der Kinder führt gerade zu Problemen von den Kindern: sie werden im Prinzip gezwungen, sich über ihre Eltern äussern. Die MediatorInnen geraten in die nicht produktive Rolle des ‚go-between‘. Um entscheidende Durchbrüche zu erzielen und aus der Loyalität-Sackgasse zu kommen, ist es viel effektiver, gemeinsame Gespräche mit Eltern und Kindern zu haben. Dann kann der/die MediatorIn sehen, was vor sich geht, die Zusammenarbeit unterstützen und alle in Schutz nehmen. Wenn die Ex-Partner eigene Anwälte haben, entstehen für die MediatorInnen zusätzliche Möglichkeiten, nicht nur die Partner zusammen zu sehen, sondern auch die Anwälte beizuziehen.
"Der runde Tisch" steht für ein Symbol für die Teilnahme aller Beteiligten an einem Tisch! Prof. Dr. Alfred Lange hat mit diesem Modell viel Erfahrung und Masterklass-Seminare gegeben, u.a. in der Niederländischen Vereinigung von Familienrechtsanwälten. Auch steht dieses Vorgehen für eine typische holländische Kultur: sich nicht scheuen, unkonventionelle Lösungen anzupeilen, wenn klassische Vorgehensweisen scheitern. In den bisher durchgeführten Seminarien hat Alfred Lange u.a. bezüglich "fach-inhaltliche Qualität, Relevanz für die Berufspraxis, Zunahme von Kenntnis und Fähigkeiten" hervorragende Qualifikationen erhalten.
Ziel MediatorInnen sind selten für den „Runden Tisch“ ausgebildet. Viele unterstellen, dass sie sich dabei nicht wohl fühlen würden. Das ist verständlich. In diesem Workshop möchten wir hingegen MediatorInnen über den theoretischen Hintergrund des Modells informieren und Gelegenheit zu Übungen anhand von Beispielen geben, um den Weg zu ebnen, eigene Erfahrungen mit diesem Vorgehen zu machen. Es geht dabei um konstruktive Gespräche mit Eltern und Kindern wie um den Beizug von Anwälten aller Parteien in gemeinsamen Gesprächen.
Lernziele
Zielgruppe Juristinnen und Juristen, Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Mediatorinnen und Mediatoren.
**Prof. Dr. Alfred Lange ist emeritierter Professor klinische Psychologie an der Universität Amsterdam. Er leitet für AnwältInnen und MediatorInnen Masterclass-Lehrgänge über die Anwendung psychologischer Techniken und gibt Workshops für "Streitscheidungen". Er ist für diese Berufgruppe ein gefragter Supervisor. *Den Weg ins zak mit den Zugverbindungen finden Sie hier ***Die Abrechnung in € erfolgt zum aktuellen Tageskurs! |
Infos |
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