FAQ
Haben Sie Fragen zur Masterausbildung?
Hier lesen die meistgenanntesten Fragen zur Ausbildung.
Häufig gestellte Fragen:
Frage:
Ich habe (noch) kein Projekt, ist dann eine Teilnahme trotzdem möglich?
Antwort:
Wir sind uns bewusst, dass es schwierig ist, zum jetzigen Zeitpunkt ein Projekt zu haben, welches im Verlaufe des nächsten Jahres durchgeführt werden soll. Es gibt zwei Möglichkeiten:
1) Sie wissen schon jetzt, dass Sie kein Projekt haben werden. Dann vermerken Sie das auf der Anmeldung.
2) Denken Sie, in der Lage zu sein, im nächsten Jahr ein Projekt zu bekommen, dann teilen Sie uns das bitte auch mit der Anmeldung mit.
Diejenigen TeilnehmerInnen, die über kein Projekt verfügen, werden einem Projekt eines anderen Teilnehmers oder Teilnehmerin zugeteilt.
Für uns ist es natürlich interessant zu erfahren, wo Ihre Interessen liegen und wo Sie bereits welche Projekterfahrungen gemacht haben, z.B. auch als Beteiligte/r.
Frage:
Wenn ich kein Projekt habe kann ich das Thesis-Thema auch nicht festlegen?
Antwort:
Das stimmt „im Prinzip“. Wir denken, dass es sinnvoll ist, das Thesis-Thema mit dem Projekt zu koppeln. Wir könnten uns aber auch vorstellen, dass das Thesis-Thema davon losgelöst ist oder einen Bereich am Rande berührt. Wichtig ist jedoch, dass das Thema Innovation und Management im Mittelpunkt steht.
Frage:
Mit wieviel Stunden Vor- und Nachbearbeitung muss ich rechnen?
Antwort:
In der Ausschreibung kommen wir auf 792 Studienbelastungsstunden und 400 Stunden, die Sie innerhalb Ihrer beruflichen Tätigkeit für die Masterausbildung verwenden. Mit den 168 Unterrichtsstunden beträgt die wöchentliche Belastung 20 Stunden total, wobei wir von einer Ausbildungsdauer von 17 Monaten ausgegangen sind (Nov. 01 – März 04).
Natürlich ist es auch möglich, dass Sie mehr als 400 Stunden Ihrer Berufsausübung für die Masterausbildung verwenden. Dann sieht es für Ihre totale berufliche Belastung günstiger aus.
Frage:
Wie muss ich die Bedeutung des Masterdiploms einordnen?
Antwort:
Mit dem Masterdiplom oder dem Titel MA (Master of Arts) verfügen Sie über einen akademischen oder universitären Titel eines EU-Landes. Das niederländische Ministerium für Unterricht, Kultur und Wissenschaften hat das DVC (Dutch Validation Council), welches Masterausbildungen akkreditiert ermächtigt, den Titel gemäss internationalen Standards auf Universitätsniveau zu verleihen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Ausbildung an einer Universität, Hochschule oder Institut erfolgt. Wichtig ist die Erfüllung der nötigen Standards, die an eine solche Ausbildung gestellt werden und darüber wacht das DVC.
Der Titel "Master of Arts" kann mit dem schweizerischen Lizenziat oder Staatsexamen verglichen werden. Diese Titel werden langsam verschwinden und durch den Master ersetzt.
Gegenwärtig gibt es eine unzählige Summe von teilweise phantasievollen Mastertiteln, auch von Universitäten. Künftig müssen sich alle, auch Universitäten, akkreditieren lassen. In der Schweiz sind wir noch nicht so weit, im Ausland ist diese Regelung teilweise bereits weit fortgeschritten.
Zu Recht wurde in der Presse (u.a. NZZ vom 20.4.04 und TA vom 24. April 2004) auf den Wert von Masterstudiengängen und akkreditierten Masterstudiengängen hingewiesen. Erstere sagen wenig aus über die Kompatibilität im europäischen Verbund wie auch über die Qualität. Hingegen sind akkreditierte Curruculas nicht nur minutiös geprüft, sondern halten auch den Standards stand, wie sie in der Bologna-Reform zum Ausdruck kommen. Eidgenössisch aner-kannte Titel oder Lehrgänge, auch wenn sie NDS heissen, sind aus diesem Grund weniger hoch einzuschätzen, da für deren Anerkennung im Gegensatz zu einer Master-Akkreditierung nur rudimentäre Angaben gemacht werden müssen.
Frage:
Ich habe keine COS-Ausbildung, denke aber, die Voraussetzungen trotzdem zu erfüllen. Habe ich dann eine Chance, aufgenommen zu werden?
Antwort:
Das kommt drauf an, wie wir Ihre Voraussetzungen beurteilen. In den Beilagen 13 und 14 sehen Sie die Themen, die in der COS-Ausbildung behandelt werden. Fühlen Sie sich bei diesen Themen „sattelfest“? Und wie sieht es mit Ihrer Praxiserfahrung aus? Was für eine berufliche Position haben Sie inne und denken Sie, ein Projekt während der Ausbildung einbringen zu können?
Das sind Fragen, die uns bei Interessierten, die über keine COS-Ausbildung verfügen, abklären müssen. Je nachdem, wie wir die Praxiserfahrung oder die Vorbildung individuell einschätzen, braucht es kein Handicap zu sein, wenn jemand nicht die ordentliche Phase I durchlaufen hat.
Frage:
Welche Computerkenntnisse setzen Sie für die Masterausbildung voraus?
Antwort:
Anwendungsstufe Word, Excel, Powerpoint, Internet, Mail-Korrespondenz und Umgang mit angehängten Dateien.
Frage:
Was nützt mir die Masterausbildung?
Antwort:
Die Welt wird immer kleiner, die Geschwindigkeit und die Häufigkeit von Veränderungen nehmen rasant zu, Organisationen und alle Teile der Gesellschaft werden damit konfrontiert und müssen Schritt halten. Sie müssen zunehmend mit Innovationen auf die Entwicklungen antworten und diesen manchmal auch einen Schritt voraus sein. Deshalb besteht ein Bedarf an Fachleuten, die „Meister“ sind in der Durchführung von kleinen und grossen Veränderungsprojekten.
Sie können auf der Praxisebene mit OE-Konzepten und Forschungsmethoden analysieren und Anpassungen und Innovationen vorschlagen, begleiten und implementieren. Für dieses Tätigkeitsniveau ist ein wissenschaftlicher Denk- und Praxisrahmen notwendig, der mit dem Mastertitel dokumentiert wird.
Frage:
Wie komme ich zu einem Projekt?
Antwort:
Indem Sie in Ihrem beruflich-professionellen Umfeld versuchen zu akquirieren. Es ist attraktiv für eine Firma oder Organisation, ein Projekt durchführen zu können, welches durch einen Projektleiter oder eine Projektleiterin aus einer Masterausbildung gemanagt wird. Vorstellbar ist auch, dass Sie eine beratende Rolle darin einnehmen.
Die Projektleitung bzw. die beratende Rolle sollte honoriert werden, damit erhalten Sie einen Beitrag an die Ausbildungskosten wenn nicht sogar an die ganze Ausbildung.
Werden für das Projekt noch weitere ExpertInnen benötigt, können diese möglicherweise aus der Master-Ausbildungsgruppe rekrutiert werden. Durch die Begleitung und fachliche Beratung der Dozenten und die Unterstützung aus den Seminarien und Coachings besteht Gewähr für eine hohe Qualität.
Die Anmeldung zur Masterausbildung, insbesondere auch über die indirekte Zulassung, ist mit erheblichem Aufwand verbunden. Ist es möglich, vom zak bereits vor der Einreichung einer Anmeldung eine Art Vorbeurteilung zu erhalten, wie gross die Chancen sind, aufgenommen zu werden?
Sie haben Recht, die Anmeldung ist mit einigem Aufwand verbunden. Wenn Sie uns per Mail ein Kurz-Curriculum zusenden, nehmen wir dazu gerne Stellung, was eine mögliche Aufnahme betrifft. Wir können Sie dann auch noch um spezifische Auskünfte bitten, sollte es für eine einigermassen verlässliche Antwort nicht genügen. Ist die Meinung eines Arbeitgebers oder Auftraggebers (Projekt) wichtig, so empfehlen wir, dort einmal grundsätzlich eine mögliche Teilnahme zu besprechen und um Stellungnahme zu bitten.
Frage:
Kann ich mit dem Master-Titel promovieren/doktorieren?
Antwort:
Die Antwort der Universität Basel lautet kurz zusammengefasst in etwa: „kaum“. Aber das müsste näher geprüft werden und die entsprechende Fakultät hätte dann auch noch ein Wörtchen mitzureden. Aber auch MBA-Abschlüsse reichen für eine Promotion in Basel nicht aus.
Andere Schweizer Universitäten können wieder eine andere Regelung haben.
Für Deutschland gilt, dass rechtlich gesehen jeder Master die Berechtigung zur Promotion eröffnet.
Ob „Arts“ oder „Science“ spielt keine Rolle. Eine ganz andere Frage ist die der promotionsberechtigten Hochschule, d.h. die Frage, ob der/die AbsolventIn eine Hochschule findet, bei der sie/er zur Promotion zugelassen wird. Formell dürfte es keine Probleme geben, aber es gibt kein Automatismus auf Zulassung.
Für Belgien und die Niederlande gilt eine Zulassung als möglich, vielleicht wird (pro Forma) eine Prüfung verlangt.
Entscheidend für alle Länder wird wohl sein, einen oder eine ProfessorIn zu finden, die an der Promotion bzw. dem Thema interessiert ist und die Zustimmung in der Fakultät erreichen kann.
Frage:
Was sind das für Projekte, die in der Masterausbildung durchgeführt werden?
Antwort:
Projektauswahl in der jetzigen MA-Ausbildung:
• Abbau von chronischer Überlastung von MA in einem Sozialhilfeprojekt durch den Aufbau einer lernenden Organisation
• Steigerung des Sicherheitsbewusstseins von Lastkraftwagenfahrern in einem Logistikbetrieb
• Einführung eines neuen Ausbildungsgangs in einem Krankenhaus und in einer Spitex-Organisation
• Steigerung der KundInnenorientierung durch ein spezifisches Führungskräfte-Coaching in einem Telekommunikationsunternehmen
• Umstellung der Betriebsabläufe im Wohn- und Pflegezentrum: „Von der Spitalorientierten Organisation zur Wohn- und Lebensorganisation“
• Steigerung der Online-Verkäufe eines Reiseveranstalters unter Beihilfe von interaktiven Werkzeugen
• „Herausforderung Integration“ Einbettung der Fachangestellten Gesundheit in die Organisationslandschaft
• Casemanagement oder wie wird die Transparenz des Pflegeprozessmanagement erhöht
• Die Einführung eines QM-Systems in einem Krankenhaus der Regelversorgung